Roboterwolf soll Japans Wildtiere erschrecken 

Die Universität Tokio hat einen Roboter entwickelt, der Reisfelder vor Wildschweinen, Hirschen und Co. schützen soll.

Silhouette eines Wolfs

Symbolbild: Karen Arnold

Um Wildschweine, Hirsche, Vögel und selbst Bären von Reisfeldern zu verscheuchen, hat die Universität Tokio eine 65 Zentimeter lange und 50 Zentimeter hohe Wolfsattrappe entwickelt. Sobald sich ein Wildtier dem Wolf-Roboter nähert, startet es sein Abschreckungsprogramm: Der Kopf bewegt sich hin und her. Die LED-Augen blinken und Knurrlaute bis zu 90 Dezibel – das entspricht dem Fahrgeräusch eines LKW – ertönen, wie es bei Topagrar heißt.

Damit sich Wildschweine und Hirsche nicht an den Roboter gewöhnen, können bis zu 18 verschiedene Töne abgespielt werden, wie Wolfsgeheul, aber auch Stimmen und Schüsse. Versuche zeigten bisher Erfolg. Dem Bericht zufolge hatten sich auf einer Fläche von einem Quadratkilometer keine der zahlreichen Bären auf der Insel Hokkaido mehr blicken lassen.

Getestet wird der Wolf-Roboter noch bis September vom Agrarverband in der Stadt Kisarazu. Die Kosten belaufen sich auf etwa 1500 Euro. Betrieben wird der Wolfsroboter durch Solarenergie.

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