Schüler bringt Papas Munition mit

Zehnjähriger gibt mit Gewehrpatrone in der Schule an. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Gewehrpatronen

Symbolbild: John-Silver

Dieser Fall ist wirklich blöd gelaufen. Denn nur um bei seinen Mitschülern ein bisschen anzugeben, hat ein Zehnjähriger scharfe Munition von zu Hause mit in die Grundschule gebracht. Die Gewehrpatrone zeigte der Junge heimlich einigen Mitschülern, heißt es in einem Bericht der Volksstimme.

Dabei ahnte der Zehnjährige wohl nicht, welche weitreichenden Konsequenzen das haben sollte. Eltern der Mitschüler informierten die Polizei, die den Fall mit Mitarbeitern der Unteren Waffenbehörde des Altmarkkreises in Sachsen-Anhalt überprüfte. Im Elternhaus des Jungen wurden zwei Waffen und Munition unverschlossen vorgefunden.

Die Behörde zog insgesamt fünf Langwaffen, eine Kurzwaffe sowie die dazugehörige Munition ein. Obwohl der Mann die Waffen legal besitzt – nach Informationen der Volksstimme handle es sich um einen Jäger – bestünden erhebliche Zweifel an der Zuverlässigkeit des Eigentümers, da die Munition aus Unachtsamkeit in die Hände des Kindes gelangen konnte. Ob eine Ordnungswidrigkeit vorliegt und ob der Mann seine Waffen überhaupt zurückbekommt, entscheidet nun die Staatsanwaltschaft. Selber schuld.

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