SEK-Einsatz nach Bedrohung einer Jäger-Gruppe

In Uetersen (Schleswig-Holstein) hat sich ein 46-Jähriger einer Jagdgesellschaft mit einer Pistole entgegengestellt. Diese Bedrohung hatte Konsequenzen für ihn.

Polizeiauto

Das war keine gute Idee: Ein 46-Jähriger hat sich jetzt im schleswig-holsteinischen Uetersen einer Gruppe von Jägern in den Weg gestellt – mit einer gezückten, durchgeladenen Pistole. Der Mann bekam es daraufhin mit einem Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei zu tun.

Wie shz.de berichtet, geschah der Vorfall bereits am 24. November: Die Jäger befanden sich auf einer Fasanenjagd, als ihnen der Pistolen-Mann entgegentrat. Offensichtlich fehlte ihm das Verständnis für die Ausübung der Jagd in dem Gebiet. Die Jäger reagierten besonnen, zogen sich angesichts der bedrohlichen Lage zurück und verständigten die Polizei. Diese rückte laut dem Bericht mit dem SEK an und überwältigte den 46-Jährigen in seiner Wohnung. Die Pistole stellte sich als Schreckschusswaffe heraus und dem Mann droht nun eine Anzeige wegen Bedrohung.

Ein Polizeisprecher sagte dem Bericht zufolge, dass die Angelegenheit für den Jagdgegner auch einen tragischen Verlauf hätte nehmen können – schließlich seien die Jäger ja bewaffnet gewesen und hätten sich in Notwehr verteidigen können.

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