Sprengfalle gegen Wildschweine ­verletzt Menschen ­­– Urteil verkündet

Statt den unerwünschten Wildschweinen wurde ein Mensch durch selbstgebastelte Sprengfallen eines Rentners verletzt. Das Amtsgericht Saarbrücken verurteilte nun den Täter.

Sprengfalle

Foto: Polizei Saarbrücken

Wildschweine sind zunehmend auch an und in Siedlungen aktiv. Einem 65-jährigen im Raum Saarbrücken wurde das zu viel. Er installierte in seinem gepachteten Garten vier selbstgebaute Sprengfallen, berichtet die FAZ. Nach Aussage des Rentners, um die Schwarzkittel zu vertreiben. Statt der Tiere, tappte allerdings der Verpächter des Grundstücks im Mai 2017 in eine der Fallen. Diese zündete und verletzte den Mann am Bein.

Das Amtsgericht Saarbücken hat den Täter nun zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.800 Euro verurteilt – wegen fahrlässiger Körperverletzung und des strafbaren Umgangs mit Explosivstoffen. Das Gericht sei damit der Staatsanwaltschaft gefolgt, so die FAZ weiter. Die Richterin bezeichnete die Sprengfallen als: „unglaublich gefährliches Konstrukt, das vollkommen unbeherrschbar im Wald stand“. Doch Vorsatz sei nicht zu erkennen gewesen.

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