Verhängnisvoller Fischkuss: Angler überlebt nur knapp

Ein Angler im englischen Bournemouth freut sich so sehr über einen gefangenen Fisch, dass er ihn küssen will. Er ahnt nicht, dass er kurz darauf einen Herzstillstand erleiden wird.

Angler

Symbolbild: andreas160578

Ein junger Fischer ist im englischen Bournemouth im Krankenhaus gelandet, nachdem er einen gefangenen Fisch küssen wollte. Was war passiert? Wie die Ärztezeitung berichtete, fing der 28-jährige Angler eine etwa 14 Zentimeter lange Seezunge. Obwohl der Fisch zu klein war und sich somit nicht für die Bratpfanne qualifizieren konnte, freute sich der Brite so sehr, dass er sich zu einer verhängnisvollen Freudengeste hinreißen ließ. Bevor er den Fisch wieder ins Wasser setzte, wollte er ihn noch küssen.

Bei diesem Versuch entglitt die Seezunge jedoch dem Griff des Anglers, wie die Ärztezeitung weiter schrieb, und blieb ihm im Rachen stecken. Das führte dazu, dass die Atemwege des jungen Briten komplett versperrt waren und er einen Herzstillstand erlitt. Seine Angelkollegen reagierten prompt und begannen, ihn wiederzubeleben. Als die herbeigerufenen Rettungskräfte eintrafen, entdeckten sie den Fisch in seinem Hals und einem der Helfer gelang es, ihn mit einer Zange komplett herauszuziehen. Das Schlimmste schien überstanden.

Im Krankenhaus verschlechterte sich der Zustand des Anglers aber noch einmal. Die Diagnose: ein akutes Lungenödem, das durch Unterdruck hervorgerufen wurde. Nach einer Nacht zur Beobachtung wurde der Angler wieder entlassen. Künftig wird er sich wohl genau überlegen, wie er sich über einen gefangenen Fisch freut.

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