Vorzeigeprojekt für Niederwild gesucht

Die Jägerstiftung natur+mensch verleiht den Förderpreis „Wildtierfreundliche Landwirtschaft“ für übertragbare Projekte zum Schutz des Niederwilds.

ZweiFasane

Foto: Ryszard Adamus

Nahrung und Lebensraum werden für das Niederwild immer knapper – viele Felder sind abgemäht, unzählige Maisfelder reihen sich aneinander. Einige Landwirte und insbesondere Jäger setzen sich gegen diese „Vermaisung“ der Landwirtschaft ein und versuchen, durch eigene Projekte zum Schutz des Niederwilds beizutragen (wir berichteten hier und hier). Um das Engagement zu unterstützen und vor allem auf andere Betriebe und Regionen übertragbare Projekte für den Schutz des Niederwilds zu schaffen, vergibt die Jägerstiftung natur+mensch in diesem Jahr erneut den Förderpreis „Wildtierfreundliche Landwirtschaft“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Ohne Rebhuhn, Kiebitz, Feldlerche sowie andere Tierarten, deren Bestand in der freien Natur gefährdet erscheint, würde das Kulturland zu einer ‚Agrarwüste’ verkommen“, betonte die Stiftung in einem entsprechenden Flyer.

Außergewöhnliche Projekte, die einen Beitrag zu einer wildtierfreundlichen Landwirtschaft leisten, werden mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2017. Alle weiteren Informationen zum Förderpreis finden Sie auf der Homepage.

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