Wolf zum Abschuss freigegeben

Der auffällige Wolf, der kürzlich im sächsischen Krauschwitz und Weißkeißel zwei Hunde tötete, ist vom Umweltministerium in Dresden zum Abschuss freigeben worden. 

Wolf im Wald

Symbolbild: Tee_Zett

Der Wolf, der zwischen Weihnachten und Neujahr im sächsischen Krauschwitz und Weißkeißel für Unruhe sorgte, indem er sich am helllichten Tage Grundstücken näherte und dort zwei Hunde tötete, soll nun entnommen werden. „Das Tier ist zum Abschuss freigegeben“, erklärte Frank Meyer, Pressesprecher des Umweltministeriums in Dresden, gegenüber der Lausitzer Rundschau. Der Wolf soll laut dem Bericht an Räude erkrankt sein. Weiterhin heißt es in der Erklärung des Pressesprechers, dass der zuständige Landkreis die Ausnahmegenehmigung zur Entnahme des auffällig gewordenen Wolfes erteilt habe.

Haustierbesitzer wurden vom Landratsamt dazu aufgerufen, ihre Haustiere unter Aufsicht zu halten, um die Entnahme des Wolfes nicht zu gefährden.

Im aktuellen Fall ist zum wiederholten Male ein Wolf in Sachsen auffällig geworden. Bereits Ende 2016 machte der „Problemwolf“ Pumpak in der Region Schlagzeilen (wir berichteten). Das Tier war als Welpe von Menschen angefüttert worden und zeigte daher keinerlei Scheu. Er begab sich immer wieder in die Nähe von Wohnhäusern in der Gemeinde Rietschen. Pumpak, der aus dem polnischen Ruszow-Rudel stammte, verschwand jedoch spurlos, bevor die Entnahme erfolgen konnte. Bisher gab es in Deutschland nur eine erfolgreiche Wolfsentnahme. Dabei wurde der Wolf Kurti in Niedersachen erschossen (wir berichteten).

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