Zehn Stück Damwild gerissen: Der Wolf war’s

Die Auswertung von DNA-Proben belegt, dass ein Wolf für den Riss in Mecklenburg-Vorpommern verantwortlich war.

Damwild

Symbolbild

Nach Auswertung von DNA-Proben herrscht jetzt Gewissheit: Wie der Nordkurier berichtet, war es tatsächlich ein Wolf, der Weihnachten 2016 in Mecklenburg-Vorpommern zehn Stück Damwild getötet hat. Der Fall hatte insbesondere deswegen für Aufsehen gesorgt, weil der Sohn der Damwild-Halter massiv bei Facebook angefeindet worden war (wir berichteten).

An den Weihnachtstagen des vergangenen Jahres war das Damwild in seinem Gatter in der Ueckermünder Heide gerissen worden. Max, der Sohn der Besitzer, postete daraufhin Fotos der toten Tiere bei Facebook und schrieb Kritisches zur Ansiedlung von Wölfen in der Region. Er erntete dafür hasserfüllte Kommentare von „Wolfsfreunden“ und wurde auch in Privatnachrichten übel beschimpft.

Nun besteht Klarheit, dass wirklich ein Wolf für den aufsehenerregenden Riss verantwortlich war. Dem Nordkurier gegenüber bestätigte die Wolfsbeauftragte im Güstrower Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie, Kristin Zscheile, dass die Auswertung der DNA-Proben zu einem eindeutigen Ergebnis geführt habe.

Der damals angefeindete Sohn der Tierhalter sagte der Zeitung, das Wild im Gatter verhalte sich weiterhin sehr unruhig und es gebe „viele, viele Wolfsfährten“. Kürzlich sei in einem Jagdrevier in der Nähe ein gerissenes Rotwild-Kalb entdeckt worden.

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