TV-Tipp: „Waschbären – Einwanderer aus Wildwest“

Das hr-Fernsehen widmet sich den kleinen Räubern in einem TV-Beitrag – wie kritisch das erfolgt, wird sich zeigen.

Waschbär im Gras

Foto: edbo23

Ursprünglich wurde der Waschbär wegen seines Fells von Amerika nach Deutschland gebracht. Seitdem hat er sich dem neuen Lebensraum angepasst – sowohl auf dem Land als auch in Großstädten. Als invasive Art gefährdet der Waschbär die heimische Artenvielfalt – weswegen vermehrt Stimmen laut werden, den Räuber in Deutschland auszurotten – schließlich hat auch die EU eine Verordnung beschlossen, die das Eindämmen invasiver Arten vorsieht. Im TV-Beitrag will das hr-Fernsehen diese These genauer untersuchen. Die Biologen Frank Uwe Michler und Berit Köhnemann hätten bei ihren Studien „überraschende und größtenteils beruhigende Ergebnisse“ erzielen können, heißt es in der Programmbeschreibung. Fest stehe: Die Tiere auszurotten sei so gut wie unmöglich. 

In der Dokumentation soll zum einen die Arbeit der Wissenschaft, zum anderen aber auch das Leben der Tiere in Deutschlands Wäldern und Städten in Ausschnitten gezeigt werden. Zu sehen ist der Beitrag am heutigen Samstag um 20.15 Uhr im hr-Fernsehen.

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