TV-Tipp: „Wildschweinalarm im Norden – Wie Usedom gegen die Schweinepest kämpft“

Eine Reportage des NDR begleitet zwei Jäger auf der Insel Usedom bei ihrem Einsatz gegen die Afrikanische Schweinepest.

Wildschweine in der Stadt

Foto: MargareteX

Auf der Insel Usedom hat man seit Langem mit einer Überpopulation an Wildschweinen zu kämpfen. Die Tiere richten erhebliche Schäden an und werden bisweilen sogar gefährlich für die Anwohner und Urlauber (wir berichteten). Nahezu täglich wechseln sie zudem von der polnischen Grenze auf die deutsche Inselhälfte und liefern daher eine größere Gefahr für die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest. Der Abschuss der Wildschweine wurde deshalb bereits mit einem großen Maßnahmenpaket intensiviert (wir berichteten). Die Reportage des NDR hat nun zwei Usedomer Jäger bei ihrer unermüdlichen Jagd auf die Tiere begleitet.

Protagonisten des Films sind die beiden Jäger Hans-Martin Fröhlich und Jörg Espig. Sie lassen sich ihrer Arbeit, dem Abschuss der Wildschweine, von den Reportern über die Schulter schauen. Tag und Nacht sind sie dafür im Einsatz, auch in ihrer Freizeit. Die Reportage zeigt die beiden tagsüber bei der Drückjagd und nachts beim Ansitz auf der Kanzel. Alles, um der Überpopulation der Wildschweine Herr zu werden und die Gefahr durch die Afrikanische Schweinepest einzudämmen. Deutlich wird dabei die extreme Belastung für die Jäger. Und die intelligenten Tiere werden immer schwieriger zu jagen. Denn sie gewöhnen sich an die stärkere Bejagung und werden scheuer. Der Film beleuchtet daher auch die Frage, wie die Jäger die geforderten Abschusszahlen der Wildschweine überhaupt erfüllen können.

Die Reportage „Wildschweinalarm im Norden – Wie Usedom gegen die Schweinepest kämpft“ läuft heute, am 23. Februar, um 21.15 Uhr im NDR. Eine Wiederholung können Sie morgen um 08.30 Uhr, ebenfalls im NDR, sehen.

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