Rezept-Tipps: Ein leichter Duft von Bärlauch

Er verleiht – so heißt es im Volksmund – Bärenstärke und verfeinert so manches Gericht: Mit Frühlingsbeginn erwacht der Bärlauch aus dem Winterschlaf.

Bärlauch Blüte

Der markante Duft des Kräutergewächses liegt Spaziergängern schon vereinzelt in der Luft. In Laubwäldern, an Flussufern und auf schattigen Wiesen ist der duftende Knoblauch-Ersatz zu finden. Feinschmecker und Genießer bereiten sich schon aufs Ernten vor – allzu große Mengen sollen der Natur aber nicht entnommen werden. In manchen Orten ist das Ernten sogar untersagt, verriet Andreas Sickert, Leiter der Abteilung Stadtforsten in Leipzig, der Morgenpost Sachsen. Im Sächsischen Waldgesetz beispielsweise dürfte nur eine kleine Menge für den Eigenbedarf gepflückt werden. Sickert empfiehlt, sich hierzu besser beim Waldbesitzer oder der Naturschutzbehörde zu erkundigen.

Ganz ungefährlich ist das Ernten ebenfalls nicht. Das Maiglöckchen gilt als giftiger Doppelgänger. Indem die Blätter des Gewächses aneinander gerieben werden, kann eine Geruchsprobe helfen. Steigt der Duft nach Knoblauch in die Nase, ist der Bärlauch identifiziert.

Hat dieser dann einen Platz in der Küche gefunden, lässt er sich zu leckeren und zugleich gesunden Speisen zubereiten. Bärlauch soll schließlich den Blutdruck senken, den Stoffwechsel und die Durchblutung fördern.

Outfox-World stellt drei Rezepte für ein gesundes Bärlauch-Mahl vor:

Bärlauch-Butter:

Bärlauchbutter zum Frühstück

200g Butter

2 TL Zitronensaft

3 EL Bärlauch, geschnitten

2 TL Senf, scharf

Salz und Pfeffer

Zubereitung: Die Zutaten werden miteinander vermengt. Anschließend kann die Butter aufs Brot geschmiert und für Kräuterkrusten verwendet werden.

Quelle: Chefkoch

Bärlauch-Pesto:

Bärlauch-Pesto

200g Bärlauch

200g Pinienkerne

200ml Olivenöl

100g Käse (pecorino, ersatzweise Parmesan)

Salz und Pfeffer

Zubereitung: Den Bärlauch gründlich mit Wasser abbrausen, anschließend putzen und schütteln. Für die Garnierung können ein paar der Kräuter zur Seite gelegt werden. Den Rest fein hacken. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fettzugabe anrösten. 1 EL davon beiseite stellen, übrige Kerne grob hacken. Bärlauch, Pinienkerne in ein hochwandiges Gefäß geben. Langsam das Öl angießen und alles mit einem Pürierstab zu einer geschmeidigen Paste verarbeiten.
Pecorino fein reiben und unter die Paste ziehen. Mit Salz sowie Pfeffer würzig abschmecken. Das Pesto in eine kleine Schale füllen und mit den Pinienkernen bestreuen.

Quelle: Chefkoch.de

Rahmsuppe von Erbsen und Bärlauch:

Bärlauch und Erbsen Suppe

50 g Butter

1 Zwiebel in Würfel geschnitten

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

300 g Erbsen (tiefgekühlt) oder 800 g frische mit Schale (=ca. 300g Erbsen)

500 ml Gemüsebrühe

1 EL Apfeldicksaft

50 g Bärlauch, grob geschnitten

je 1 Prise Salz, Pfeffer, Muskat

100 g Creme Frâiche

50 g Butter

10 g Bärlauch in feine Streifen

50 g Zuckerschoten in feine Streifen geschnitten

2 Scheiben Zwieback, in Würfel geschnitten

Zubereitung:

Die Butter in einem ausreichend großen Topf erwärmen und die Zwiebeln sowie den Knoblauch darin farblos anbraten. Die Erbsen zugeben und 1 Minute anschwitzen. Mit Gemüsebrühe ablöschen und den Apfeldicksaft zugießen. Fünf Minuten kochen. Werden frische Erbsen verarbeitet, erhöht sich die Kochzeit auf 15 Minuten. Den Bärlauch zufügen und nochmals aufkochen lassen.

Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und mit einem Mixstab pürieren. Dabei die Creme Frâiche und die Butter einarbeiten. Alles noch einmal leicht aufkochen lassen und servieren.

Die Suppe mit frisch gehacktem Bärlauch und den feinen Streifen von den Zuckerschoten dekorieren. Wer möchte kann noch Zwieback-Würfel darüber streuen.

Quelle: Hessischer Rundfunk online

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