Rezeptidee: Wilde Pizza

Knuspriger Boden, fruchtige Tomatensoße und zartschmelzender Käse: Pizza ist immer ein Genuss. Aber haben Sie auch schon einmal Pizza mit Wildbret probiert?

Pizza mit Wildbret

Foto: Engin_Akyurt

Pizza geht eigentlich immer. Ob selbstgemacht oder vom Italiener: Sie schmeckt nach Urlaub, Italien, Sommer und ist für viele das Comfort Food schlechthin. Neben den traditionellen Sorten wie Margherita, Funghi oder Prosciutto kommen auch immer mehr extravagante Pizzavariationen mit Obst, verschiedenen Fleischsorten oder Soßen auf den Teller.

Während die einen sich noch darüber streiten, ob Ananas auf die traditionellen italienischen Teigfladen gehört oder nicht, haben wir hier ein Pizzarezept der besonderen Art für Sie: Pizza mit Wild, genauer gesagt mit Rehrücken. Zwar werden Sie für dieses Rezept ein wenig Zeit und Arbeit einplanen müssen, doch schon der erste Bissen wird Sie dafür entschädigen. Versprochen!

Rezept für vier kleine, runde Pizzen oder ein Blech

Mehl

Foto: Free-Photos

Pizzateig

Über den perfekten Pizzateig gibt es mindestens so viele Meinungen wie Sonnenschirme an der Adria. Wir finden: Er sollte schön knusprig werden und ohne viel Schnickschnack auskommen. Für unseren Teig benötigen wir lediglich ein gutes Mehl, Wasser, etwas Hefe, Zucker, Salz und Olivenöl. Der Teig wird am besten am Vortag vorbereitet und darf über Nacht im Kühlschrank gehen.

Zutaten:

500 Gramm Weizenmehl (Typ 550)
1 Würfel frische Hefe
300 ml lauwarmes Wasser
4 EL Olivenöl
1 TL Zucker
1 TL Salz

Zubereitung:

300 ml lauwarmes Wasser in eine Schüssel geben, die Hefe hineinbröseln und mit dem Zucker darin auflösen. Das Mehl in eine weitere Schüssel geben und eine Mulde formen. Die Hefemischung in die Mulde gießen und mit ein wenig Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Ist der Vorteig schön aufgegangen, Salz und Olivenöl hinzugeben und unterrühren. Mit den Händen zu einem geschmeidigen, homogenen Teig kneten. Je nach Konsistenz noch etwas Mehl oder Wasser hinzugeben. Anschließend zu einer Kugel formen und zugedeckt im Kühlschrank über Nacht gehen lassen.

Den Teig, der sein Volumen in etwa verdoppelt haben sollte, am nächsten Tag noch einmal kräftig mit den Händen durchkneten und zu vier dünnen, runden Fladen ausrollen. Alternativ passt diese Teigmenge auch auf ein Backblech.

Tomatensoße

Foto: felix_w

Tomatensoße

Eine fruchtig-aromatische, aber nicht zu dominante Tomatensoße darf auf der Pizza natürlich nicht fehlen. Wer nicht auf ein Fertigprodukt zurückgreifen möchte, kann die Tomatensoße in einigen Arbeitsschritten ganz einfach selbst zubereiten.

Zutaten:

1 Dose Pizzatomaten
1 Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel
1 EL Olivenöl
1 EL Tomatenmark
1 TL Zucker
Salz, Pfeffer und Oregano

Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch in dem Olivenöl in einer Pfanne farblos andünsten, Tomatenmark hinzugeben und kurz mit anrösten. Mit den Pizzatomaten ablöschen und einige Minuten einköcheln lassen. Mit Zucker, Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken. Für eine stückige Soße reicht es, die Tomaten mit dem Kochlöffel während des Kochens etwas zu zerdrücken. Wer es feiner mag, kann die fertige Soße im Küchenmixer oder mit dem Mixstab pürieren. Die fruchtige Tomatensoße gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Aus unserem Outfox-World Shop
Oliven

Foto: photoAC

Wilder Belag

Jetzt geht’s ans Eingemachte: den Belag. Bei unserer Pizzavariante besteht er aus zartem Rehrückenfilet, schwarzen Oliven, Mozzarella, Spinat, Parmesan und gerösteten Pinienkernen. Das Reh wird hauchdünn geschnitten und roh auf der Pizza mitgebacken. Nach Geschmack kann der Belag natürlich variiert werden – zum Beispiel mit Wildkräutern und Pecorino oder mit frischen Feigen, Honig und Ziegenkäse.

Zutaten:

Rehrücken (ca. 300 Gramm)
Schwarze Oliven
Geriebener Mozzarella
Junger Spinat
Parmesan
Pinienkerne

Zubereitung:

Vom Rehrücken das Fett und die Sehnen lösen und das Fleisch blättrig schneiden. Zuerst den Mozzarella auf die Pizza streuen, dann mit dem Rehrücken und den Oliven belegen. Anschließend können die Pizzen im vorgeheizten Ofen gebacken werden – entweder auf dem ebenfalls vorgeheizten Pizzastein oder einfach auf dem Backblech. Die Pizza ist fertig, wenn der Teig knusprig und der Mozzarella leicht gebräunt ist. Auf dem Pizzastein dauert das etwa 20 Minuten pro Pizza, bei der großen Blechpizza ungefähr 40 Minuten. 

Während die Pizza backt, die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten, bis sie duften. Die fertige Pizza mit je einer Handvoll jungem Spinat, etwas geraspeltem Parmesan und den Pinienkernen garnieren.

Statt Rehrücken eignen sich übrigens auch andere Fleischsorten für wilde Pizzakreationen: Wie wäre es zum Beispiel mit Wildschweinsalami, kurzgebratener Entenbrust oder Hirschschinken?

Für was Sie sich auch entscheiden, wir wünschen „Buon Appetito“!

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