Wilde Kräuterküche Aus Wald und Wiese

Wildkräuter

Mit dem Frühlingserwachen beginnt auch die Zeit der Wildkräuter. Ob in Wäldern, auf Naturwiesen oder gar im heimischen Garten, überall findet man die wohltuenden Kräuter, wie Brennnesseln, Löwenzahn, Gänseblümchen, Gundermann und viele weitere. Als „natürliche Zutat“ im Essen oder im Sinne der Heilkunde, die grünen Multitalente bringen den Stoffwechsel in Schwung und stärken das Immunsystem.

Sie sind die wilden Verwandten des Gartengemüses und der Küchenkräuter. Der Begriff Wildkräuter betitelt die Pflanzen, weil sie nicht von den Menschen kultiviert werden und so „wild“ wachsen. Sie gedeihen ohne irgendeine Art von Pflege und können selbst langen Dürreperioden oder schlechten Bodenverhältnissen trotzen.

Manche Wildkräuter überstehen auch den Winter, größtenteils treiben sie jedoch nach der kalten Jahreszeit erneut aus ihren Wurzeln. Die beste Erntezeit für die wilden Kräuter ist daher zwischen März und Mai. Dort gibt es eine reichhaltige Auswahl und die jungen zarten Blätter oder oberen Triebspitzen sind besonders schmackhaft.

Brennessel

Wildkräuter enthalten außerordentlich viel hochwertiges Eiweiß und wertvolle Vitamine und übertreffen unser Kulturgemüse bei Weitem. 100 Gramm Brennnesseln enthalten beispielsweise rund 300 Milligramm Vitamin C, Spinat dagegen nur 52 Milligramm und Kopfsalat sogar nur 13 Milligramm.

Die bioaktiven Pflanzenstoffe, die bei den Wildkräutern zahlreicher vorhanden sind, sorgen für den aromatischen und würzigen Geschmack. Man kann sie unter anderem ideal als Beilage, Gemüse oder Tee genießen.

Wichtig bei der Ernte ist es, die Kräuter bei trockenem und sonnigem Wetter zu pflücken. Auch ist es wesentlich darauf achten, dass die Kräuter nicht am Wegrand gesammelt werden, an dem sich viele Menschen und Tiere tummeln. Von Pilzen oder Insekten werden die Kräuter so gut wie nie befallen, weshalb es genügt, die Pflanzen mit Wasser zu waschen.

Damit die Kräuter besonders schmackhaft sind, sollte man sie möglichst frisch verarbeiten. Unbekannte Kräuter sind am besten stehen zu lassen, um keine Giftpflanzen auf dem Teller zu haben.

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