Lada überrascht mit visionärem 4x4 Niva

Auf dem Moscow International Automobile Salon (MIAS) präsentierte der russische Traditionshersteller Lada ein visionäres Konzept seines in Europa wohl bekanntesten Fahrzeugs – des Geländewagens 4x4 Niva.

Lada 4x4 Vision

Fotos: Lada

Lada 4x4 Vision Heckansicht

Unter deutschen Jagd- und Outdoorbegeisterten hat es „der Lada“ nicht immer leicht. Zwar gilt die Konstruktion als robust und leicht reparierbar, allerdings haben die russischen Autobauer in der Vergangenheit weder ästhetische Wunder vollbracht noch mit umfangreicher Komfortausstattung geglänzt. Auf dem Moscow International Automobile Salon (MIAS) wird nun ein Blick in die Zukunft geworfen: Mit der Studie 4x4 Vision wird sich das Fahrzeug fundamental ändern.

Das bullige Design ist dabei dem Schwestermodell Lada X-Ray entlehnt. Zentrales Element in der Formensprache bleibt das „X“. So ist etwa der glänzend schwarze Kühlergrill mit matten Einlagen in X-Form versehen. Ebenso zeigen die steilen Kotflügel diese Form und  auch am Heck finden sich die Designelemente. Zwei wesentliche Änderungen sind dabei gut verborgen. Zum einen wird das neue Glasdach von einer Reling eingerahmt, zum anderen ist das Fahrzeug ein Viertürer. Die Studie basiert auf einer eigenen Plattform mit 4,20 Meter Länge. Zusammen mit viel Bodenfreiheit, kurzen Übergängen und einer Getriebekonfiguration mit Untersetzung ist also eine sehr gute Geländetauglichkeit zu erwarten.

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Lada 4x4 Vision Interieur

Das Cockpit wurde ebenso konsequent überarbeitet, jetzt dominieren die Farben Grau und Orange. Das prägnante X-Design findet sich natürlich auch im Inneren des Fahrzeugs. Gleichzeitig setzt Lada auf durchgängige Digitalisierung der Anzeigen und viele – nicht näher bezeichnete – Fahrassistenzsysteme. Ganz im Zeichen von Brauchbarkeit stehen außerdem die vier Einzelsitze, die mit einem Mischgewebe aus Kunstleder und Mesh auch intensive Nutzung vertragen sollen.

Lada ist mit der Studie des 4x4 Vision eine echte Überraschung gelungen. Was das Fahrzeug allerdings leistet, zeigt sich frühestens ab 2022 – dann soll der neue Niva gebaut werden.

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