Karneval bei Peta

Die Spendensammler von der Tierrechte-Front haben sich nach den gründlich missglückten Bauernregeln der Bundesumweltministerin zehn „Jägerregeln“ ausgedacht.

Jäger

Wer Peta kennt, der ahnt schon: Humor ist nicht die Stärke des deutschen Ablegers der US-Sektierer. Kostprobe: „Läuft die Katze durch den Wald, wird sie einfach abgeknallt.“ Da ist jeder Dorfbüttenredner um Klassen besser. Und zur Entgegnung fällt uns unschwer ein: „Ist Peta stark vor Ort, hat Konjunktur der Vogelmord!“

Dass Peta in den USA selber massenhaft Findeltiere einschläfern lässt, ist bekannt und unbestritten. Auch dass seriöse Tierschutzvereine um jeden Euro kämpfen müssen, um herrenlose Katzen und Hunde durchzufüttern. Dazu hatte schon Martin Luther einen Spruch: „Der Thaler im Kasten klingt, die Seele aus dem Feuer springt.“ Ablasshandel kommt halt nie ganz aus der Mode.

Typisch Peta ist auch, dass sich die Dichter der Stuttgarter Zentrale ganz bewusst ins Fettnäpfchen setzen: Die Aktion mit den Jägerregeln knüpft erklärtermaßen an die plumpen „Bauernregeln“ an, die SPD-Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nach massiven Protesten – auch aus der eigenen Partei – schleunigst aus dem Verkehr ziehen musste (wir berichteten).

Zumindest das Niveau der Hendricks-Regeln unterbietet Peta locker. Auch unter der Gürtellinie: „Wenn die Männlichkeit versagt, bleibt nur noch die Trophäenjagd.“ Und das von einer Organisation, die mit übelst sexistischen Fotos nackter Stars und Sternchen angeblich für bessere Tierrechte kämpft. Eigentlich ein Fall für „Emma“ und für Therapeuten.

Wer sich ein eigenes Bild machen will, findet die Ergüsse auf der Peta-Seite im Internet. Aber am besten erst ab Aschermittwoch, wenn die gute Laune nicht schon vorher leiden soll. Und möglichst mit einer Tofu-Bratwurst dabei, damit so richtig Fastenlaune aufkommt.

Dazu noch einen Spruch, der die Sache auf den Punkt bringt: „Bist mir ein Dichter unter Dichtern, wie ein Arsch unter Gesichtern!“ Was auch den Kronzeugen für den Peta-Hass auf die Jäger beleidigt stimmen dürfte: Es ist jener pensionierte Professor, der in den Zoologischen Staatssammlungen des Freistaats Bayern für die toten Vögel zuständig  war. Wenn er nicht gerade den Klimawandel leugnet, verbreitet er die These, dass die Wildsau sich so stark vermehrt, weil der Jagddruck aufs Schwarzwild zu hoch sei. Auch darauf können sich denkende Menschen ihren Reim machen, die anderen spenden für die Peta-Ablasskasse.

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