Viel Meinung, kaum Ahnung

Das Niveau der Wolfsdebatte im Internet und vielen Massenmedien kennt nach unten keine Grenzen. Ein Musterbeispiel lieferte Friedrich Mülln von der „Soko Tierschutz“ im Mitteldeutschen Rundfunk ab.

Wolf beim Riss

Foto: Pixel-mixer

Wahr erscheint nach dem Genuss (?) der fünfminütigen Sendung: Manchen Tierrechtlern gehen die Argumente nie aus. Sie haben nämlich keine. Verstörten Eltern rät Mülln, sich nicht weiter zu sorgen, wenn ein Wolf um den Kindergarten streift. Und wenn sonst gar nichts hilft, muss das neugierige Tier eben betäubt werden. Wobei der Tierrechtler sprachlos bleibt auf die Frage, was dann mit dem Wolf passieren soll.

Ein wenig gemein vielleicht, dass der MDR den Soko-Chef mit einem Fachmann konfrontierte: Gregor Beyer vom „Forum Natur Brandenburg“ weiß, was die Wolfsheimkehr für Weidetierhalter und die Artenvielfalt in der Kulturlandschaft bedeutet: Vor allem, dass die letzten Schäfer auch noch aufgeben.

Veganer Mülln hat da hauptsächlich die Antwort, dass die Tierhalter ihr Vieh eben schützen müssen. Und dass dokumentierte Wolfsangriffe auf Menschen in anderen Ländern im Verhältnis stehen müssen zu den Verkehrsopfern, die alljährlich auf Deutschlands Straßen zu Schaden kommen.

Wer sich´s antun will, hier ist der Link zur Sendung.

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