Schüler genießen jagdliches Ferienprogramm

Im sächsischen Thum lernen Ferienkinder von Jägern bei einem Streifzug durchs Revier Spannendes über Wildtiere und die Jagd.

Kinder im Wald

Symbolfoto: barbaramatthijs

Eine Betreuung der anderen Art erlebten die Kinder einer Grundschule im sächsischen Thum während ihrer Winterferien, berichtet die Freie Presse. Sie gingen mit den ansässigen Jägern der Thumer Jagdgenossenschaft auf die Pirsch durch das Basteigebiet in der Sächsischen Schweiz.

Die beiden Jäger Wilfried Pietsch und Gottreich Loos erklärten den Schülern die verschiedenen Tierspuren von Wildschwein, Dachs, Hase und Reh und, wie sie zwischen einer Fichte, Tanne oder Birke unterscheiden können. Die Kinder zeigten sich begeistert: „Wir haben ganz viele Spuren entdeckt.“ Die Vorfreude auf eine Wiederholung dieser besonderen Unterrichtsstunde war groß.

Wichtig war es den Jägern insbesondere, auf die Hege der Wildtiere aufmerksam zu machen. Dazu zählte auch die Aufklärung über die Fütterung der Tiere. Sie machten den Kindern verständlich, warum die Wildtierfütterung bei der derzeitigen Witterung verboten und wann sie erlaubt sei.

Auch verdeutlichten die Jäger den Kindern, dass es zu den Aufgaben der Waidmänner gehört, sich um das Gleichgewicht in der Natur zu kümmern und „nicht einfach so Tiere wegzuschießen“. Wenn eine Tierart sich zu stark vermehrt oder Schäden am Baumbestand oder in der Landwirtschaft verursacht, ist eine Bejagung notwendig – das wissen nun auch die Kinder. So aktuell bei den Wildschweinen: „Die sind massenhaft da, sind aber schwer zu jagen“, erklärte Jäger Wilfried Pietsch den Schülern.

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