Hyalomma-Zecken – eine neue Gefahr?

Bitte melden! Uni Hohenheim sucht Tropen-Zecken.

Sie ist doppelt bis dreimal so groß wie ihre europäischen Verwandten und hat auffällig geringelte Beine - die Hyalomma-Zecke. Quelle: zecken.uni-hohenheim.de/Elionas_smellypumpy

Quelle: zecken.uni-hohenheim.de/Elionas_smellypumpy

Sie ist doppelt bis dreimal so groß wie ihre europäischen Verwandten und hat auffällig geringelte Beine: Im vergangenen Jahr vermeldete Prof. Dr. Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim in Stuttgart die ersten Funde der tropischen Hyalomma-Zecke in Deutschland und bittet die Bevölkerung nun um Mithilfe bei der Forschung zur Ausbreitung der neuen Art. Auch die klassische Holzbock-Zecke war 2018 besonders aktiv: Bundesweit erkrankten 583 Menschen an der von ihr übertragenen Hirnhautentzündung. Die meisten Krankheitsfälle traten in Baden-Württemberg auf. Gleichzeitig benennt das Robert-Koch-Institut neue Risikogebiete. Weitere Infos, Bild- und Videomaterial findet sich auch hier.

Die Erforschung der Zecken – damit beschäftigen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Hohenheim bereits seit Jahrzehnten. Durch den Rekordsommer im Jahr 2018 ist eine weitere Zeckengattung in unseren Fokus gerückt: Die exotischen Hyalomma-Zecken.

Sie haben eine solche Zecke gefunden und möchten unsere Forschungsarbeit unterstützen? Oder kennen Sie einen Standort, an dem Buntzecken auftreten? Sie haben eine Vermutung, wo Zecken das FSME-Virus tragen könnten? Schicken Sie eine E-Mail mit Ihren Informationen (wenn möglich mit Fundort, Datum und Bild) an tropenzecken@uni-hohenheim.de

Weitere Informationen zur Meldung von Zeckenfunden oder zum Einsenden von Zecken finden Sie hier.

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