Presseinformation des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vom 29. April 2019

Sprechererklärung zum Wildtierverbot in Zirkussen

Bundesministerin Klöckner: Wildtiere wie Giraffen gehören nicht in den Zirkus.

Zirkus

Foto: Free-Photos

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) widerspricht der Darstellung, die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, stelle sich gegen ein Wildtierverbot in Zirkussen.

Für Bundesministerin Klöckner ist klar: Wildtiere wie Giraffen gehören nicht in den Zirkus. Deshalb plant die Bundesministerin den Einstieg in den Ausstieg einiger Tierarten im Zirkus in die Wege zu leiten. Denn: Manche Tierarten haben in der Manege nichts zu suchen. Schon der häufige Ortswechsel und die Transporte sind aus Tierschutzgründen für Wildtiere problematisch. Wir werden deshalb Haltungsverbote für bestimmte Tierarten im Zirkus prüfen.

Weitere Informationen:

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat in den vergangenen Jahren verschiedene Initiativen ergriffen, um den Tierschutz bei Zirkustieren zu verbessern. Hierzu gehören die Herausgabe der Zirkusleitlinien, der Erlass der Zirkusregisterverordnung und die Überarbeitung des Gutachtens über Mindestanforderungen an die Haltung von Säugetieren.

Zudem steht das BMEL seit Sommer 2018 verstärkt im Kontakt mit den Zirkusbetreibern mit dem Ziel, ein gemeinsames Konzept zur Haltung von Tieren in Zirkusbetrieben zu vereinbaren. Dieses Konzept betrifft sowohl allgemeine Anforderungen (z. B. Vorhalten eines Winterquartieres) als auch möglicherweise spezielle Anforderungen an die Haltung und den Transport einzelner Tierarten.

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