900 tote Schweine durch Stromausfall

Schlimmer Verdacht im Münsterland: Mussten 900 Schweine qualvoll verenden, weil Aktivisten die Stallbelüftung lahmlegten?


Ferkel im Stall

Foto: aitoff

Die Polizei geht laut „Westfälischen Nachrichten“ davon aus, dass der Strom für die Stalltechnik absichtlich unterbrochen wurde. Eine Rolle spielt bei diesem Verdacht offenbar auch, dass es ausgerechnet einen Stall der Familie des westfälischen Bauernpräsidenten Johannes Röring traf.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Bauernpräsident gehört zu den Lieblingshassfiguren der Tierrechte-Szene. Bundesweite Schlagzeilen gab es zuletzt im Jahr 2016, als Aktivisten in eine Stallung des Politikers einbrachen, um für Peta angebliche Tierschutz-Verstöße zu dokumentieren. Die Ermittlungen wurden damals eingestellt. Das Landgericht Hamburg untersagte dem Norddeutschen Rundfunk, die Peta-Bilder weiter zu zeigen.

Bereits im Jahr 2013 hatte es in Rörings Landwirtschaft einen ganz ähnlichen Vorfall gegeben. Auch damals verendeten 900 Schweine nach einem Stromausfall, dessen Ursache nie endgültig geklärt wurde. Diesmal gibt es womöglich bessere Spuren. Vor allem eine aufgebrochene Stalltür und Manipulationen im Technikraum der Stallung. Wie schon im Jahr 2013 wurde auch diesmal die Alarmanlage lahmgelegt.

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