Anerkennung fürs Engagement: Jagdsteuer soll entfallen

Politiker im Landkreis Uelzen (Niedersachsen) loben den Einsatz von Jägerinnen und Jägern und wollen diese finanziell entlasten.

Euro-Scheine

Foto: moerschy

Im niedersächsischen Kreis Uelzen müssen Jägerinnen und Jäger voraussichtlich ab dem kommenden Frühjahr keine Jagdsteuer mehr zahlen. Wie az-online.de berichtete, soll der endgültige Kreistagsbeschluss am 17. April fallen. Sogar die Grünen begrüßten das Vorhaben und würdigten die Leistungen der Jägerschaft.

Dem Bericht zufolge beschloss der Kreisausschuss jetzt einen Wegfall der Jagdsteuer zum 1. April 2019. Damit würde der Landkreis künftig auf Einnahmen in Höhe von rund 100.000 Euro verzichten. Vor genau einem Jahr hatte bereits der Kreis Emsland eine entsprechende Entscheidung getroffen (wir berichteten).

Genau wie damals sparten Politiker auch jetzt nicht mit Lob für die Jägerschaft. So sagte Martin Feller von der grünen Kreistagsfraktion, die rund 2000 Jäger im Kreis Uelzen leisteten einen großen Beitrag fürs Allgemeinwohl. Sie beteiligten sich am Umweltschutz, entsorgten das Fallwild und zahlten ohnehin bereits Pacht für ihre Reviere. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Hans-Heinrich Weichsel wies laut dem Bericht darauf hin, dass die Jägerschaft zudem die Kosten für Trichinenproben und Fleischuntersuchungen zu tragen habe. Für die SPD erklärte deren Fraktionsvorsitzender Andreas Dobslaw, auch seine Partei würde „den Weg mitgehen“.

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