Anerkennung für die Jägerschaft: Jagdsteuer entfällt

Bei der Entscheidung im Kreistag sparten Politiker von CDU und FDP nicht mit Lob für die Jägerschaft.

Geldscheine

Foto: Alexas_Fotos

Gute Nachrichten für Jägerinnen und Jäger im Emsland: Der Landkreis erhebt ab dem 1. April keine Jagdsteuer mehr. Laut Neuer Osnabrücker Zeitung stimmte der Kreistag jetzt mit großer Mehrheit für entsprechende Anträge von CDU und FDP. Politiker sparten nicht mit Lob für die Jägerschaft.

Mit dem Beschluss wird laut dem Bericht die bislang geltende Jagdsteuersatzung aus dem Jahr 1979 aufgehoben. Ermöglicht wurde dies unter anderem aufgrund der sehr guten finanziellen Lage des Landkreises. Ausdrücklich solle aber auch anerkannt werden, dass Jäger einen erheblichen Beitrag zum Naturschutz leisteten, hieß es. Zu berücksichtigen sei außerdem, dass die Jagdpachtpreise, die als Grundlage für das Erheben der Jagdsteuer dienen, wegen des anhaltenden Rückgangs der Niederwildbestände tendenziell sinken dürften.

CDU und FDP verbanden die Entscheidung des Kreistags mit lobenden Worten für die Jägerinnen und Jäger im Emsland. „Jägerschaften sind gesetzlich anerkannte Naturschutzverbände“, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernd-Carsten Hiebing dem Zeitungsbericht zufolge. Jäger leisteten Hervorragendes bei der Hege und Pflege des Wildbestandes. Für die FDP nannte Fraktionschefin Marion Terhalle die Jagdsteuer „ungerecht und als Strafsteuer aus alten Zeiten heute überholt“. Als anerkannte Naturschützer setzten Jäger sich unter anderem für das Vermeiden von Wildschäden und Wildunfällen ein.

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