Angler sind verzweifelt: „Vor Peta haben alle Angst“

Tierrechtler machen den Mitgliedern von Angelvereinen weiter mit mutmaßlich unberechtigten Vorwürfen das Leben schwer.

Angler

Die Organisation Peta drangsaliert weiterhin deutsche Angler: Obwohl die gegen die Vereine erstatteten Anzeigen der Tierrechtler zumeist im Sande verlaufen, leiden die Betroffenen extrem unter der Stimmungsmache. „Vor Peta haben alle Angst“, sagte ein Angler jetzt der „Neuen Westfälischen“.

Dem Bericht zufolge gingen die Tierrechtler auch in diesem Jahr wieder rigoros gegen Angelvereine vor. Die Masche ist seit Langem bekannt (wir berichteten), die Auswirkungen der mutmaßlich unberechtigten Vorwürfe sind teilweise haarsträubend. So führte eine Peta-Anzeige Anfang des Jahres sogar zu Polizeirazzien bei Anglern (wir berichteten).

Ein Bielefelder Angler, der aus Furcht vor der Tierrechtsorganisation anonym bleiben wollte, sprach gegenüber der „Neuen Westfälischen“ von einer „Sauerei“. Weiter sagte er: „Wir haben ein naturnahes Hobby, achten die Regeln und betreiben aktiven Naturschutz. Uns als Tierquäler darzustellen, ist unfassbar.“ Die Angst vor Peta sei unter den Anglerkollegen weit verbreitet, die Anzeigen gegen die Vereine häuften sich.

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Eine weitere Anglerin merkte an, dass sich Organisationen wie der Nabu regelmäßig zusammen mit Angelvereinen für das Säubern von Gewässern engagieren würden. Von Peta hingegen sei ein derartiger Einsatz nicht bekannt. Die Anzeigen gegen Angler würden ihrer Meinung nach vor allem gestellt, „um von sich reden zu machen und nicht, um auf wirkliche Missstände aufmerksam zu machen“.

Das Fazit der Angler fällt eindeutig aus: Auch wenn die meisten Verfahren nach Peta-Anzeigen eingestellt bleiben – ärgerlich ist es dennoch, denn der Ruf des Angelns und der Vereine nimmt Schaden.

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