Angler treibt stundenlang in Hai-Gebiet

Tragischer Unfall vor australischer Küste: Angler treibt stundenlang alleine im Meer.

Angler

Ein neuseeländischer Angler war nach Informationen der BBC 55 Kilometer vor der westaustralischen Küste alleine angeln, als er unvermittelt über Bord ging. Ross Chapman war gerade dabei, einen großen Marlin in sein etwa fünf Meter langes Boot zu ziehen, als ihm seine mitgeführte GoPro-Kamera entglitt. Bei dem Versuch, die Kamera aus dem Wasser zu bergen, fiel er ins Meer.

Zu Chapmans Glück kam ein anderer Angler in der Nähe vorbei und sah das leere Boot auf dem Wasser treiben. Er alarmierte die zuständigen Behörden. Mehrere Rettungsmannschaften beteiligten sich daraufhin an der Suche nach dem Mann und fanden ihn schließlich im kalten Meer. Der Angler hatte sechs Stunden im Wasser ausgeharrt und musste anschließend im Krankenhaus von Exmouth wegen Unterkühlung und eines Schocks behandelt werden.

Gegenüber der BBC sagte Rusty Ellis, Kommandant der freiwilligen Seenotretter der Stadt Exmouth, der Mann habe unglaubliches Glück gehabt, „mitten im Nirgendwo“ gefunden worden zu sein. Er erinnerte außerdem daran, wie riskant es ist, alleine auf hoher See zu angeln. „Dort gibt es Quallen, Haie, Schwertwale – er war sehr, sehr weit da draußen.“

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