Afrikanische Schweinepest erreicht Belgien

Die Afrikanische Schweinepest hat Westeuropa erreicht. In Süd-Belgien konnte der Erreger jetzt bei zwei tot aufgefundenen Wildschweinen nachgewiesen werden.

Einzelnes Wildschwein

Symbolbild: Andre Baumann

Im Dreiländereck von Frankreich, Luxemburg und Belgien wurden zwei Wildschweine tot aufgefunden, die nachweißlich mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert waren. Die Fundstelle liege knapp 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, stellte das Bundeslandwirtschaftsministerium klar. Die zuständige Ministerin Julia Klöckner (CDU) betont: „Die neue Situation nehme ich sehr ernst.“ Sie verweist weiterhin auf die laufenden Vorbereitungen von Bund und Ländern, um im Krisenfall handlungsbereit zu sein. Das Gesetzesvorhaben zur Erweiterung des Tierseuchengesetzes stehe „kurz vor dem Abschluss“ (wir berichteten).

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Die Afrikanische Schweinepest befällt als Viruserkrankung Haus- und Wildschweine. Die Seuche endet für die Tiere tödlich, Menschen können sich allerdings nicht anstecken. Das Virus gilt als sehr widerstandsfähig und kann dadurch über weite Distanzen verschleppt werden. Neben den Gefahren einer menschengemachten Ausbreitung sind auch Wildschweine mit ihren Wanderbewegungen ein relevanter Vektor der Tierseuche (wir berichteten).

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