Bald Nachtzielgeräte für Baden-Württembergs Jäger?

Ein Sprecher des Agrarministeriums hat bestätigt, dass für die Schwarzwildjagd ein möglicher Einsatz von Nachtzielgeräten „ausgelotet“ wird.

Schwarzwild bei Nacht

Foto: Karl-Heinz Fritschek

Im baden-württembergischen Agrarministerium wird derzeit geprüft, ob Jägern zur wirksameren Reduktion der Schwarzwildbestände auch der Einsatz von Nachtzielgeräten in Verbindung mit der Zieloptik erlaubt werden könnte. Das bestätigte jetzt ein Ministeriumssprecher gegenüber Outfox-World.

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Angesichts des drohenden Näherrückens der Afrikanischen Schweinepest (ASP) werde das Thema intern derzeit „ausgelotet“. Allerdings seien dabei nicht nur jagdrechtliche, sondern auch waffenrechtliche Fragen zu klären. Der Sprecher wies darauf hin, dass sich eine mögliche Genehmigung von Nachtzielgeräten nur auf Einzelfälle erstrecken würde. Für normale Jagden seien die Maßnahmen ausreichend, die das Ministerium im November per Erlass bekanntgegeben hatte (wir berichteten). Zu diesen jagdlichen Regeländerungen zählen unter anderem eine Lockerung des Elterntierschutzes sowie eine Allgemeinverfügung, die das Verbot künstlicher Lichtquellen bei der Schwarzwildbejagung einschränken soll.

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