Bissige Füchse: Stadt Dortmund spricht Warnung aus

Füchse

Foto: Dieter Hopf

Vorsicht vor Füchsen! Gleich zweimal sind in den vergangenen Tagen Menschen im Dortmunder Stadtteil Marten zu Opfern einer Fuchs-Attacke geworden. Die Stadt veröffentlichte daher jetzt eine offizielle Warnung.

Demnach ereigneten sich in der Nähe der S-Bahn-Station „Germania“ zwei Vorfälle, bei denen Menschen von einem Fuchs angegriffen oder gebissen wurden. Die Stadt Dortmund warnt daher vor den bissigen Tieren und fordert die Bevölkerung auf, nicht auf wilde Tiere zuzugehen oder zu versuchen, sie zu streicheln. „Diese Tiere haben durch die Nähe zum Menschen und durch das Angebot von Futter die Scheu vor dem Menschen verloren und können auch aggressiv reagieren, wenn sie z. B. überrascht oder in die Enge getrieben werden“, heißt es in der Warnung. Es sei ratsam, die Füchse bereits aus der Ferne durch lautes Klatschen oder Rufen zu vertreiben.

Derzeit werden an der betroffenen S-Bahn-Station Fallen aufgestellt, um die Tiere einzufangen. Sobald dies geschehen ist, sollen sie rasch auf eventuelle gefährliche Krankheiten wie die Tollwut untersucht werden. 

Vorfälle mit Füchsen sind deutschlandweit keine Seltenheit. Denn die Tiere machen sich zunehmend auch die Städte als Lebensraum zu eigen. So war im August ein Fuchs im baden-württembergischen Öhringen bei einer Grillparty aufgetaucht (wir berichteten). In Berlin war es im Mai in einem belebten Freibad zu einem Zwischenfall mit einem verletzten Fuchs gekommen (wir berichteten).

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