Burgenland will Gatterjagd verbieten

Laut dem Entwurf für ein neues Jagdgesetz soll das Gatterjagd-Verbot ab 2023 gelten.

Wildschwein

Im österreichischen Burgenland soll ab dem Jahr 2023 die Gatterjagd verboten sein. Dies sieht der Entwurf für ein neues Jagdgesetz vor, den die regierenden Parteien SPÖ und FPÖ jetzt vorstellten.

Wie der ORF berichtete, präsentierten Landesrätin Verena Dunst (SPÖ) und FPÖ-Klubchef Geza Molnar Ende vergangener Woche gemeinsam den Gesetzentwurf. Bis zur endgültigen Abschaffung solle die Gatterjagd intensiven Kontrollen unterzogen werden. Unter anderem sei die Führung eines „Gatterbuchs“ vorgesehen. Künftig sollten zudem pro Jahr nur fünf Jagden auf bewegtes Wild erlaubt sein. Für die Errichtung neuer Jagdgatter solle es keine Genehmigungen mehr geben.

Landesrätin Dunst freute sich laut ORF über das „modernste und innovativste Jagdgesetz Österreichs“. FPÖ-Politiker Molnar sagte: „Wir setzen schwerwiegende Akzente im Tierschutz.“ Der Gatterbesitzer Alfons Mensdorff-Pouilly nannte den drohenden Eingriff in das Eigentumsrecht hingegen „verfassungsmäßig sehr bedenklich“. Gegenüber den „Kurier“ sagte er: „Bis Ende 2022 wird juristisch sicher noch sehr viel passieren.“ Enteignen lasse er sich nicht.

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