CIC und DJV sprechen sich für Auslandsjagd aus 

Jagdverbände weisen auf die Bedeutung der Auslandsjagd für den Artenschutz und die Bevölkerung vor Ort hin.

Afrikanische Elefanten

Foto: designerpoint

Der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) und der Deutsche Jagdverband (DJV) kritisieren „fragwürdige“ Petitionen aus den Reihen der Tierrechtsszene, in denen Importbeschränkungen für Jagdtrophäen und Jagdverbote gefordert werden.

Nach Ansicht der beiden Verbände würden dadurch erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategien, speziell von Entwicklungsländern, die auf einer reglementierten Bejagung des dort heimischen Wildes fußen, durch bewusst platzierte Fehlinformationen diffamiert.

In diesem Zusammenhang wird Dr. Wilhelm von Trott, Leiter der deutschen Delegation des CIC, mit den Worten zitiert: „Jagdverbote haben beispielsweise in Kenia dazu geführt, dass jedes Wildvorkommen außerhalb von Nationalparken praktisch erloschen ist. In Ländern mit nachhaltigem Jagdmanagement wie beispielsweise Namibia wachsen die Bestände ikonischer Arten wie Löwe, Elefant oder Nashorn oder sind auf hohem Niveau stabil“.

In Namibia beispielsweise hätte es nachhaltige Bejagung erst ermöglicht, dass sich die Elefantenpopulation des Landes in knapp 25 Jahren auf heute mehr als 22.000 Exemplare nahezu verdreifacht hat.

DJV-Vizepräsiden Dr. Wolfgang Bethe warnt vor einer „populistischen Einmischung in das nachhaltige Wildmanagement souveräner Staaten“. Bei den afrikanischen Partnern könnte sonst schnell der Eindruck neokolonialistischer Bestrebungen aus Europa entstehen.

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