Dänemark bekommt schwedische Elche

Elche: In Schweden, Norwegen und Finnland gehören sie zur Naturlandschaft einfach dazu – nach langjähriger Abwesenheit sind sie nun auch wieder in Dänemark zuhause.

Elch in Schweden

Foto: Efraimstochter

Im dänischen Moorgebiet Lille Vildmose können mit ein wenig Glück Elche gesehen werden. Nach tausenden Jahren sind sie jetzt wieder Teil der dänischen Naturlandschaft. Der Grund dafür ist ein Naturaufbauprojekt. Die Elche wurden hierfür eigens aus Elchparks in Schweden importiert, berichtet heute.de.

Fünf Elche laufen bereits im Moorgebiet frei herum. Fünf weitere, junge Tiere seien noch in Quarantäne. „Wir hoffen, dass sie das Zuwachsen des Hochmoors begrenzen können“, erklärt Jacob Skrivers, Betriebsleiter des dänischen Naturparks. Torfabbau und Drainage hätten dazu geführt, dass die Landschaft Dänemarks zunehmend zerstört wurde. Insbesondere Birken breiten sich jetzt stark aus.

Für die Elche sind die Sümpfe und Gewässer im Moorgebiet „ein Schlaraffenland“. Um aber auch sicherzustellen, dass sie sich in ihrer neuen Heimat wohlfühlen, sind sie mit  GPS-Halsbändern ausgestattet. So können der Aage V. Jensen Naturfond, dem ein großer Teil des Naturparks gehört, die Gemeinde Aalborg und dänische Universitäten die Tiere genau im Auge behalten, heißt es im Bericht. Eine positive Meldung gibt es schon jetzt. „Wir vermuten, dass es schon in diesem Jahr Kälber geben könnte", sagte Skriver.

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