Das war 2018: Unser Outfox-Jahresrückblick

Das Jahr 2018 war wieder voll von tagesaktuellen News zu Jagd und Natur. Gute wie auch schlechte Nachrichten haben unsere Leser erreicht – folgen Sie uns also durch die Highlights der letzten zwölf Monate.

Mit einem Knall ins neue Jahr.

Foto: Daniel Mayovskiy

Im Januar sorgten selbsternannte Tierschützer für Empörung, indem sie eine revierübergreifende Drückjagd bei Bielefeld sabotierten. Die Jäger ließen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und nutzten den Jagdtag, um die Schwarzwildbestände entlang der vielbefahrenen A2 zu reduzieren.

Nach dem Ende der Drückjagdsaison schrieb ein engagierter Hundeführer im Februar nachdenkliche Worte. Er resümierte über die Ungewissheit, die jedes Schnallen der Hunde mit sich bringe: Nicht nur das Schwarzwild werde immer wehrhafter, auch die Nachlässigkeiten von Schützen und Autofahrern hätten zugenommen. Er betonte aber auch, wie unverzichtbar brauchbare Hunde für die Jagd seien!

Angekommen in der (fast) jagdfreien Zeit, der sogenannten Schonzeit, warfen wir im März einen augenzwinkernden Blick auf den typischen Schonzeitjäger. Gemeinsamkeiten mit realen Personen sind dabei natürlich nur rein zufällig.

Mit Beginn des Frühlings im April planten Wissenschaftler ein ungewöhnliches Projekt. Sie gaben bekannt, künftig das Verhalten von Pferden und Wölfen zu untersuchen. Die Forschung soll Erkenntnisse liefern, wie Pferdehalter ihre Tiere bestmöglich vor Wolfsangriffen schützen können.

Im Mai sorgte ein Jäger mit allerlei illegalen Praktiken für Aufsehen. So fanden die Polizisten nicht nur eine Taschenlampe mit Gewehrhalterung, sondern auch Munition in der Wohnung des Waidmanns, die nicht ordnungsgemäß gelagert wurde. Gerade zum Aufgang der Bockjagd sorgte dieses Verhalten für Kritik.

Dass Wölfe intelligente Opportunisten sind, zeigten die Erfahrungen von Nachsuchenführern im Juni. Im Landkreis Görlitz wurde die Arbeit nach dem Schuss zunehmend durch Wölfe erschwert, die den Knall der Waffe als Einladung „zu Tisch“ ansehen und sich über die Beute des Jägers hermachen.

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Konflikte mit dem Wolf bestimmten auch die Nachrichtenlage im Juli. In den französischen Pyrenäen machten knapp 100 Schäfer gegen die Raubtiere mobil, konnten allerdings keinen Wolf zur Strecke bringen. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf.

Mit einer kuriosen Ausrede versuchte sich eine Hundehalterin im August zu verteidigen: Das Rehkitz, das kurz darauf von ihren Hunden zu Tode gehetzt wurde, habe sie angegriffen. Der zuständige Jagdpächter erstattete Anzeige gegen die Frau und berief sich dabei auf mehrere Augenzeugenaussagen.

Der russische Lada Niva gilt vielen als „der“ Geländewagen schlechthin und erfreut sich auch in Deutschland einer treuen Fangemeinde. Auf dem Moscow International Automobile Salon im September überraschte der Hersteller mit einem visionären Konzeptfahrzeug.

Die schnelle Hilfe bei Wildunfällen ist für viele Jäger Teil ihres ehrenamtlichen Einsatzes für Wild und Mensch. Einem 85-jährigen Thüringer wurde dieses Engagement im Oktober zum Verhängnis. Er starb an der B7 nahe Erfurt, als ein anderes Auto auf sein geparktes Fahrzeug auffuhr.

Aus Thüringen kamen auch im November traurige Nachrichten: Anlässlich der historischen Tragweite des neunten Novembers wurde ein generelles Drückjagdverbot in den Landesforsten erlassen. Für die knapp 1.000 betroffenen Jäger in 24 Forstämtern sollte ein Ersatztermin gefunden werden.

Im Dezember schließlich wurde einigen Bürgern der Genuss des Festtagsbratens vermiest. So warnte das Bundesamt für Risikobewertung vor dem Verzehr von Wildbret. Völliger Unsinn, fand unser Blogautor und beschrieb die Vorzüge des edlen Wildfleischs.

Das Team von Outfox-World wünscht Ihnen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2019!

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