Der Nutria geht es an den Kragen

Landkreis Emsland investiert in bis zu 150 Lebendfallen, um die Ausbreitung der Nager zu stoppen.

Nutria

Foto: Stefan Schawo

Der Landkreis Emsland will bis zu 150 spezielle Fallen anschaffen, um die Bejagung von Nutrias zu intensivieren. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, werden dafür bis zu 45.000 Euro bereitgestellt. Grund für den Beschluss des Kreis-Umweltausschusses ist die starke Ausbreitung der Nutrias in den vergangenen Jahren, die mit gewaltigen Schäden an Deichen und Ufern einhergeht.

Die Fallen, die Jägern an den Flüssen Ems und Hase kostenlos zur Verfügung gestellt werden sollen, kosten pro Stück rund 300 Euro. Dem Bericht zufolge handelt es sich um Lebendfallen, die den Jäger per SMS informieren, wenn sich ein Tier darin befindet. Er kann dann kontrollieren, ob eine Nutria oder etwa ein Biber oder ein Fischotter in die Falle gegangen ist. Diese Arten sollen im Emsland weiterhin geschützt werden.

Ludger Pott von der unteren Naturschutzbehörde des Kreises sagte laut dem Bericht, im Emsland gebe es den größten Nutria-Bestand in ganz Deutschland. 2016 seien in der Region 6000 Tiere erlegt worden.

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