Fuchs

Foto: Dieter Hopf

Deutsche Tierfallen erfüllen internationale Standards

Die in Deutschland gängigsten Lebend- und Totfanggeräte entsprechen den hohen Anforderungen des „Agreement on International Humane Trapping Standards“ (AIHTS). Zu diesem Ergebnis kommen laut Pressemitteilung des Deutschen Jagdverbandes (DJV) mehrere wissenschaftliche Untersuchungen.

Wissenschaftler der Tierärztlichen Hochschule Hannover haben im Auftrag des DJV in zwei Fangsaisonen 2014 und 2015 die Betonrohrwippfalle und die Strack’sche Holzkastenfalle getestet, das Institute of Canada zudem die Totfanggeräte Eiabzugseisen und den Kleinen Schwanenhals. Das Ergebnis: Alle Geräte erfüllen laut Mitteilung die hohen Standards für eine humane Fangjagd.

„Fadenscheinige Argumente für ein Fallenverbot wegen mangelnden Tierschutzes sind damit endgültig entkräftet“, unterstreicht DJV-Präsidiumsmitglied Wolfgang Heins. Der DJV fordert nun eine zügige nationale Zertifizierungsstelle für Fallen, da die Fangjagd – etwa auf Raubwild – äußerst wichtig für den Erhalt der biologischen Vielfalt sei, heißt es seitens des DJV weiter.

Agreement on International Humane Trapping Standards (AIHTS)

Mit dem internationalen Abkommen setzen sich die Unterzeichner für einheitliche Standards zur Stärkung des tierschutzgerechten Einsatzes von Tierfallen ein. Dem Abkommen haben sich neben der Europäischen Union auch die USA, Kanada und Russland verpflichtet. Alle Vertragsparteien müssen ihre Fallen nach festgelegten Standards überprüfen. Bestehen sie diesen Test nicht, wird der Einsatz verboten.

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