Die Afrikanische Schweinepest steht kurz vor den Toren Frankreichs

Belgien verstärkt die Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Seuche nach Westen

ASP breitet sich nach Westen aus

Grafik: GoogleEarth

In Belgien wurden seit Beginn der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) mehrere hundert infizierte Wildschweine bestätigt, berichtet „franceinfo:“. Von 879 Tieren, die in einem neu geschaffenen Sperrgebiet beprobt wurden, waren 281 Träger des Virus.

Bereits Ende Dezember 2018 wurden in Meix-devant-Virton, einer belgischen Grenzstadt zum französischen Departement Maas, Wildschweine gefunden, die den Erreger in sich trugen. Meix-devant-Virton ist nur ca. 4 km Luftlinie von der französischen Grenze entfernt.

Daraufhin wurden in Lothringen und Belgien die Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung der ASP weiter verstärkt, um die Ausbreitung des Virus in Schweinehaltungsbetriebe zu verhindern.

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Dreißig Kilometer Zäune wurden bereits errichtet, um zu verhindern, dass Wildschweine das französische Staatsgebiet erreichen. Jetzt wurde ein zusätzlicher 15 km langer Zaun an der französischen Grenze vom „Forêt d’Orval“ bei Sommethonne bis zur Stadt Meix-devant-Virton errichtet.

In Belgien werden die Jäger dazu aufgefordert alle Wildschweine in den ausgewiesenen verstärkten Beobachtungszonen zu schießen. Als Anreiz werden Sonderprämien, pro erlegtem Wildschwein, an die Jäger ausgezahlt sowie Fallen und Köder bereitgestellt.

Zunächst schätzten Experten den Krankheitsfortschritt auf etwa 1,2 km pro Monat. Diese Zahl musste jedoch auf 3 km pro Monat nach oben korrigiert werden.

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