DJV veröffentlicht WILD-Bericht 

Der Deutsche Jagdverband veröffentlicht Monitoringdaten, die Jäger zu 17 Tierarten erhoben haben. Neben Rebhuhn, Feldhase und anderem Niederwild, stehen vor allem invasive Arten, wie Waschbär, Marderhund und verschiedene Gänse im Fokus der Studie.

Balzender Rebhahn

Foto: Dieter Hopf

Auf insgesamt 13 Millionen Hektar, was 39 % der Jagdfläche Deutschlands ausmacht, führten an die 25.000 Revierinhaber ein Monitoring von 17 Wildarten durch. Zusammengefasst wurden diese Daten im „Jahresbericht 2017 des Wildtier-Informationssystems der Länder Deutschlands“ (WILD). 76 Seiten mit Daten zur bundesweiten Verbreitung sowie zur Populationsentwicklung dieser Wildarten.

Besonders alarmierend, so der DJV, sei die Entwicklung des Rebhuhns. Lediglich 64.000 Brutpaare gebe es noch in Deutschland. Ein Drittel weniger, als noch vor acht Jahren. Lediglich in 24 % der Monitoring-Gebiete sei das Feldhuhn noch anzutreffen.

Bei sogenannten invasiven Arten, wie beispielsweise dem Waschbären und der Nilgans, ist dagegen eine stetige Bestandsvermehrung zu verzeichnen. Die Nilgans konnte ihre Population um satte 58 %, der Waschbär immerhin um gut 50 % erhöhen (wir berichteten).

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