Ein Nationalpark ohne Ideologen

Spannende Lektüre, auch für Jäger: Die Süddeutsche Zeitung, gewiss nicht von Jägern und Bauern unterwandert, berichtet am Beispiel des Nationalparks Stilfserjoch, wie das Miteinander von Mensch und Natur klappen kann – jenseits der Ideologien.

Wanderer in den Bergen

Es gibt jede Menge Wanderwege, sogar Skilifte. Dazu lebendige Dörfer und traditionelle Landwirtschaft. Nutzungszonen nennen sie das in der Parkverwaltung. Und die sind wichtig für die Akzeptanz.

Sogar die Jagd haben sie wieder eingeführt. Sehr zum Groll des WWF, der in den Gründerjahren ein Jagdverbot durchsetzte. Was das Schalenwild zum Problem für den Bergwald werden ließ. Beschwerden über Gemetzel an Hirsch und Gams sind dennoch selten. Das „Management“ obliegt örtlichen Jägern unter Anleitung der Parkverwaltung.

Durchaus spannend, dass diesem Nationalpark die Anerkennung durch die  Weltnaturschutzunion IUCN bisher versagt blieb. Obwohl dort wieder Steinadler und Bartgeier kreisen und sogar die Landwirtschaft mit extensiver Weidetierhaltung zum Artenreichtum beiträgt.

Kann sein, dass der Erfolg einem besonderen Umstand geschuldet ist: Über wichtige Fragen wird hauptsächlich in den regionalen Parlamenten entschieden. So haben sie beschlossen, Bären und Wölfe zumindest nicht aktiv anzusiedeln. „Beim Wolf stecken wir noch in den Kinderschuhen“, sagt Park-Chef und Wildbiologe Hanspeter Gunsch: „In den Köpfen der Städter ist er gewünscht, draußen auf dem Land wünschen sich die Menschen den Wolf nicht.“

Anbei der Link zum lesenswerten Artikel.

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