Fanatische Veganerin fügt ihrem Kind schwere Schäden zu

Baby isst Gemüse

Eine Amerikanerin hat ihr elf Monate altes Kind ausschließlich mit Beeren und Nüssen gefüttert und dadurch schwere Entwicklungsstörungen bei dem Jungen verursacht. Wie heilpraxisnet.de unter Bezug auf die Washington Post meldet, war die 33-jährige Frau überzeugte Veganerin und beabsichtigte, dass ihr Sohn ebenso aufwächst.

Das Kind litt dem Bericht zufolge am ganzen Körper an Hautausschlag. Wie aus Gerichtsakten hervorgeht, erklärte der Vater des Jungen, seine frühere Partnerin sei „besessen“ vom Veganismus. Die Frau habe verweigert, dass der Ausschlag des Kindes mit Salbe behandelt wurde.

Bei einer Untersuchung sei außerdem festgestellt worden, dass der Junge wegen der mangelhaften Ernährung in seiner Entwicklung zurückgeblieben war. So konnte er beispielsweise noch nicht krabbeln. Wie die Washington Post weiter berichtete, muss sich die Mutter im November vor Gericht verantworten. Ihr wird Kindeswohlgefährdung vorgeworfen. Der kleine Junge lebt inzwischen bei seinem Vater.

Vor Mangelerscheinungen beim ausschließlichen Verzehr pflanzlicher Lebensmittel hatte im April die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) gewarnt (wir berichteten). Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) betonte damals: „Veganes Essen kann zu gefährlicher Mangelernährung führen – vor allem bei Kindern.“ 

Die DGE empfiehlt allen Menschen, die sich vegan ernähren möchten, dauerhaft ein Vitamin-B12-Präparat einzunehmen sowie gezielt nährstoffhaltige und angereicherte Lebensmittel auszuwählen. Außerdem sollten Veganer ihre Nährstoffversorgung regelmäßig ärztlich prüfen lassen und darüber hinaus Beratung bei einer qualifizierten Ernährungsfachkraft suchen. 

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