FDP ist voll des Lobes für verantwortungsbewusste Jäger

Statistik aus Baden-Württemberg belegt den ordnungsgemäßen Umgang der Waidmänner mit ihren Waffen.

Jäger

Jäger und Schützen in Baden-Württemberg gehen verantwortungsvoll mit ihren Waffen um. Das belegt die Antwort der grün-schwarzen Landesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion. Im vergangenen Jahr seien demnach nur bei rund einem Prozent der insgesamt 23.368 waffenrechtlichen Kontrollen Mängel festgestellt worden. Die Liberalen nahmen die Statistik zum Anlass, das Engagement der Jägerschaft zu würdigen.

„Die Kontrollen des vergangenen Jahres zeigen, dass Schützen, Jäger und Sammler historischer Waffen mit ihren Waffen verantwortungsbewusst umgehen“, betonten der FDP-Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke und der innenpolitische Sprecher Ulrich Goll in einer Pressemitteilung. „Die in letzter Zeit wieder zunehmende Gängelung der Besitzer legaler Waffen offenbart sich so als ideologisch motivierte Aktion von CDU, SPD und Grünen“, stellten die FDP-Politiker fest.

Sie äußerten die Befürchtung, „dass im Wahlkampf weitere ideologisch motivierte Vorschläge auf den Tisch kommen“. Das Waffenrecht dürfe jedoch nicht als „Spielwiese ideologischer Überzeugungen“ missbraucht werden. Weiter erklärten Rülke und Goll: „Schützen, Jäger und Sammler historischer Waffen leisten beispielsweise im Vereinswesen, bei der Hege des Wildes und der Bewahrung von Kulturgut einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft und ihren Zusammenhalt.“

Erst im März hatte der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner die Verschärfung des EU-Waffenrechts heftig kritisiert. „Terrorismus bekämpft man nicht, indem man Sportschützen und Jäger schikaniert“, erklärte Lindner damals (wir berichteten).

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