Fuchs attackiert Mann und Mädchen

Im thüringischen Schmiedefeld am Rennsteig treibt ein aggressiver Fuchs sein Unwesen. Das Tier hat bereits zwei Menschen angegriffen und dabei ein kleines Mädchen gebissen. Nach dem Räuber wird nun intensiv gesucht.

Fuchs im Schnee

Foto: Stephan Lauckner

Eigentlich meiden Füchse den Menschen. Im thüringischen Schmiedefeld am Rennsteig hat ein solches Raubtier allerdings zwei Menschen attackiert. Wie die Thüringer Allgemeine berichtet, wurde zuerst ein Mann an der örtlichen Skisprungschanze von dem Tier angegangen. Fauchend sei das Tier auf ihn zugekommen und habe versucht ihn zu beißen, erzählt der Betroffene. Mit einem Stock konnte er den Fuchs aber verjagen. Wenig später wurde ein kleines Mädchen ebenfalls von einem Fuchs attackiert – beim Rodeln sei das Kind von dem Raubtier gebissen worden. 

Der zuständige Jagdpächter Christoph Pause vermutet, dass es sich um dasselbe Tier gehandelt habe. Er ist seit den Vorfällen nun jeden Tag auf der Jagd nach dem Übeltäter. Das unnatürliche Verhalten könnte nämlich auf eine ernsthafte Erkrankung zurückzuführen sein: Tollwut! Allerdings gilt Deutschland seit Jahrzehnten als frei von dem gefährlichen Virus. Der Jäger, der bereits ein Handyvideo des angegangenen Mannes sichten konnte, vermutet somit vielmehr, dass der Hormonhaushalt des Tieres durch die aktuelle Paarungszeit (die sogenannte Ranz) gestört ist. Für endgültige Gewissheit solle der Fuchs gefangen und untersucht werden.

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