Füchse

Foto: Dieter Hopf

Gefährlicher Fuchsbandwurm: Vorsicht vor Wald- und Feldfrüchten!

Die Jägerschaft im oberbayerischen Taufkirchen schlägt Alarm: In der Region soll jeder dritte Fuchs von dem für den Menschen gefährlichen Fuchsbandwurm befallen sein. Die Süddeutsche Zeitung brachte jetzt die drohenden Konsequenzen auf den Punkt: „Finger weg von wilden Brombeeren, Waldhimbeeren und Walderdbeeren, die rund um Taufkirchen wachsen.“

Auf Wald- und Feldfrüchten könnten sich Eier des Fuchsbandwurms befinden, die mit dem bloßen Auge quasi nicht zu erkennen seien. Zudem könnten streunende Hunde und Katzen in ihrem Fell Spuren von infiziertem Kot aufweisen.

Wie die Zeitung weiter berichtet, bilden die Larven des Fuchsbandwurms im menschlichen Körper eine Struktur, die als Tumor insbesondere die menschliche Leber befällt. In einem frühzeitigen Stadium könne dieser Tumor chirurgisch entfernt werden, in bis zu 80 Prozent der Fälle werde die Erkrankung jedoch zu spät erkannt.

In der Region Taufkirchen tritt der Fuchsbandwurm dem Bericht zufolge sporadisch auf. Aktuell müsse jedoch von einer „deutlichen Ausbreitung“ gesprochen werden, sagte Thomas Schreder, der Vorsitzende des Kreisjagdverbandes Erding.

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