Geldsegen für Rebhuhnschutz

Hand in Hand arbeiten Jäger und Naturschützer in Franken für den Erhalt der stark bedrohten Rebhühner. Mit finanziellen Hilfen des Bayerischen Naturschutzfonds und der Oberfrankenstiftung sollen die Feldhühner neue Lebensräume erhalten.

Rebhuhn

Symbolbild: Ryszard Adamus

Die Rebhühner verschwinden. Wo früher in der Feldflur zehntausende der Hühnervögel heimisch waren, ist heute ihr Anblick ein absoluter Glücksfall. In Franken soll dieser Trend gestoppt werden. Der Bayerische Naturschutzfonds und die Oberfrankenstiftung stellen dafür gemeinsam eine halbe Million Euro bereit, berichtet die Neue Presse. Landwirte, Jäger und Naturschützer möchten die Restbestände der Tiere im Landkreis Coburg wieder aufpäppeln. 

Zu diesem Zweck werden in der Agrarlandschaft freie Areale, Brachen, Hecken und vor allem Blühstreifen gesucht, um sie zu erhalten und zu pflegen. Während die Altvögel genügsam sind und gut mit der Kulturlandschaft harmonieren, brauchen insbesondere die Küken in den ersten Lebenswochen ausreichend Insektennahrung. Die wird nachweislich immer seltener (wir berichteten). Fünf Jahre lang, von 2018 bis 2022, werden die Projektflächen nun begleitet. Zusätzlich versprechen die örtlichen Jäger, die Bejagung der Beutegreifer zu intensivieren, um dem Niederwild insgesamt unter die Arme zu greifen.

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