Gerade mal 1 Prozent Veganer

Die amtliche Statistik zeigt: Den Deutschen ist die Lust auf Schnitzel, Wurst und Braten nicht vergangen. Aber das Tierwohl ist immer mehr Verbrauchern wichtig.

Bundesministerin Julia Klöckner präsentiert mit Prof. Manfred Güllner (forsa) den Ernährungsreport

Foto: BMEL/Felix Zahn/photothek.net

Spannende Zahlen aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium: Gerade einmal 1 Prozent der Deutschen sind Veganer, 6 Prozent Vegetarier. Dennoch geht der Fleischkonsum zurück, aber wohl nicht aus ideologischen Gründen.

Der „Ernährungsreport 2019“ zeigt: Rückläufig ist vor allem der Anteil jener Verbraucher, die alle Tage Fleisch und Wurstwaren konsumieren.  Das sind nur noch 28 Prozent, im Jahr 2017 waren es noch 34 Prozent. Naheliegend ist die Vermutung, dass dies auch mit dem Trend zu tun hat, selbst zu kochen – und nicht Fast Food und Fertiggerichte zu verzehren.

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40 Prozent der von „Forsa“ Befragten kochen täglich, immerhin weitere 37 Prozent zwei- bis dreimal pro Woche. 69 Prozent gehen mehrmals pro Woche Lebensmittel einkaufen, die meisten allerdings im Supermarkt. 70 Prozent hätten gerne Produkte, bei deren Erzeugung auf das Tierwohl geachtet wurde. Womöglich ein Fingerzeig für die Jäger zur erfolgreicheren Direktvermarktung.

Spannend für unsere Landwirte: 64 Prozent der Deutschen wollen sich einen Tag ohne Milch und Milchprodukte nicht vorstellen. Aber auch in diesem Bereich wächst – wie sogar ein Blick in Regale der Discounter zeigt – die Nachfrage nach Qualitätsprodukten aus möglichst bäuerlicher Landwirtschaft.

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