Waffe

Foto: DJV

Halbautomaten: Verbände wehren sich gegen Kriminalisierung

Gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu halbautomatischen Waffen im März (Outfox-World berichtete) wehren sich jetzt der Deutsche Jagdverband (DJV) sowie fünf weitere Verbände. Der Bund Deutscher Sportschützen (BDS), der DJV, der Deutsche Schützenbund (DSB), das Forum Waffenrecht, der Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) sowie der Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) fordern laut einer gemeinsamen Pressemitteilung von der Politik eine Neuformulierung im Bundesjagdgesetz.

Aus Sicht der Verbände seien durch das Urteil legale Waffenbesitzer von heute auf morgen kriminalisiert und die geltende Gesetzgebung ausgehebelt worden, heißt es in der Mitteilung weiter. Tausenden Jägern drohe nun völlig unbegründet der Entzug ihrer waffenrechtlichen Erlaubnis und der entschädigungslose Verlust ihres Eigentums. Bei Jägern, Behörden und in der Landespolitik habe das Urteil zudem für große Verunsicherung gesorgt. Mit Blick auf die Umsetzung im Bundesjagdgesetz fordert DJV-Präsidiumsmitglied Helmut Dammann-Tamke daher mit Nachdruck: „Wir brauchen Sicherheit für die Anwender. Wie dürfen Jäger ihre halbautomatischen Waffen in der anstehenden Jagdsaison einsetzen, die sie oftmals schon vor Jahrzehnten legal erworben haben?“

Was ein Jurist zu dem Thema sagt, können Sie hier in unserem Interview mit dem Justiziar des Landesjagdverbandes NRW, Hans-Jürgen Thies, nachlesen.

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