Hamburger-Kette verzichtet auf Tierrechte-Siegel

So geht das: Eine große schwedische Fastfood-Kette hat die Zusammenarbeit mit einer radikalen Tierrechtler-Organisation fristlos gekündigt, nachdem kriminelle Methoden von Vereinsmitgliedern ans Licht kamen.

Hamburger

Foto: Free-Photos

Druck kam nicht nur vom schwedischen Bauernverband, sondern auch von Kunden, die der Hamburger-Kette „Max“ bisher eisern die Treue hielten. Gerade weil das Unternehmen nur im Heimatland präsent ist und auf regionale Zutaten setzt. Zuletzt sollte dort der Veganer-Mode folgend auch ein Veggie-Burger ins Programm aufgenommen werden. Und die Tierrechtler von „Djurens Rätt“ sollten dazu werbewirksam ihren Segen geben.

Aber offenbar ist es blöd gelaufen: Nahezu zeitgleich zum Veggie-Start enthüllte das schwedische Staatsfernsehen, dass Hauptamtliche und Mitglieder des Tierrechte-Vereins straffällig wurden – zum Beispiel wegen Stalleinbrüchen und massiver Jagdstörung.

Besonders spannend: Für das Fastfood-Unternehmen scheint sich der harte Schnitt zu rechnen. Nicht nur Fernseh-Kommentatoren loben die Entscheidung. Auch beim Publikum herrscht weitgehend Zufriedenheit. Zumal jetzt viele Leute wieder bei „Max“ einkehren, die von der Veggie-Kampagne eher verstört waren. Ein Unternehmenssprecher: „Es gab starke Negativ-Reaktionen. Deshalb haben wir uns entschlossen, auf ein Gütesiegel von Djurens Rätt zu verzichten.“

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