Hochsitz angesägt: Jagdaufseher stürzt von Leiter

In Baden-Württemberg ist ein Jagdaufseher von seinem Hochsitz gestürzt. Die Leiter zum Ansitz wurde manipuliert.

Leiter eines Hochsitzes

Symbolbild: Didgeman

Im baden-württembergischen Steinen bei Freiburg sind Hochsitze mutwillig beschädigt worden. Ein Jagdaufseher musste die schmerzhaften Folgen tragen. Er stürzte von der manipulierten Leiter. Die Polizei bittet jetzt um Hinweise, heißt es in einer Pressemitteilung.

Zwischen Montag, dem 5. Juni, und Samstag, dem 10. Juni, wurden gleich zwei Hochsitze in der Gemeinde Steinen beschädigt. Bei dem einen Hochsitz wurden alle vier Standpfosten abgesägt, der Hochsitzwurde stürzte um. Bei dem anderen wurden die Standpfosten sowie die Leiter zum Ansitz angesägt. Das hatte Folgen für den Jagdaufseher. Beim Hinaufklettern brachen die Stufen unter ihm zusammen, er stürzte. Schwere Verletzungen zog sich der Jäger glücklicherweise nicht zu. Das hätte aber auch deutlich anders enden können.

Randale an Hochsitzen nimmt zu. Jagdgegner, aber auch unbedachte Jugendliche sind meist die Verantwortlichen hinter solchen Aktionen. Über 40 Hochsitze wurden kürzlich allein in den baden-württembergischen Landkreisen Mengen, Riedlingen und Wilfingen umgeworfen (wir berichteten). Aber auch in anderen Bundesländern gibt es das Problem. Im rheinland-pfälzischen Landkreis Trier-Saarburg kam es sogar zu Brandanschlägen auf Ansitze (wir berichteten).

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