Jäger jagt: Drei Schuss – ein Polizei-Großeinsatz

Acht Einsatzwagen und ein Hubschrauber der Polizei auf der Suche nach einem Schützen im Wald – eine Frau hat im bayerischen Buxheim unnötig für große Aufregung gesorgt. 

Polizei-Hubschrauber

Symbolbild

Eine 33-Jährige hat am Mittwochnachmittag in der Nähe der bayerischen Gemeinde Buxheim einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Nachdem die Frau Schüsse aus einem Wald wahrgenommen hatte, rückten insgesamt acht Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber an.

Wie der Donaukurier berichtet, hatte die Frau eine Probefahrt auf einer Kreisstraße unternommen. Als sie in einen Feldweg einbog, hörte sie zwei Schüsse, bemerkte einen Mann am Waldrand und nahm dann einen weiteren Schuss wahr. Verängstigt fuhr die 33-Jährige nach Buxheim und rief von dort aus die Polizei. „Sie stand bei der Aufnahme unter Schock und musste ärztlich behandelt werden“, heißt es in dem Zeitungsbericht.

Mit acht Streifenwagen und einem Hubschrauber machten sich Polizisten zunächst erfolgslos auf die Suche nach dem unbekannten Schützen. Laut dem Bericht konnte gegen 14.45 Uhr jedoch ein 38-Jähriger aus dem Kreis Eichstätt ermittelt werden, der in dem Gebiet als Jagdausübungsberechtigter unterwegs war. Er erklärte den Polizeibeamten gegenüber, zu der betreffenden Zeit drei Schüsse abgegeben zu haben.

Jäger, die einfach nur ihrem Handwerk nachgehen, sorgen öfter für Polizei-Großeinsätze. Im August rief eine Erntejagd schwer bewaffnete Beamte auf den Plan (wir berichteten). Ein verwunderter Landwirt begrüßte sie damals mit der Frage: „Wollt ihr auch die Wildschweine schießen?“ Im oberbayerischen Bad Aibling alarmierten im September zahlreiche besorgte Bürger wegen einer Krähenjagd die Polizei (wir berichteten).

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