Jäger von Hochsitz erschlagen – Angler tot aus Fluss geborgen

In Brandenburg und in Rheinland-Pfalz haben sich zwei tragische Unglücksfälle ereignet.

Blaulicht

Symbolbild: fsHH

Tragische Todesfälle: In Deutschland sind jetzt ein Jäger und ein Angler bei zwei Unglücken ums Leben gekommen. Im Hunsrück wurde ein Mann von einer Hochsitz-Kanzel erschlagen, in Brandenburg ertrank ein Angler.

Wie die „Welt“ berichtete, wollte der 68-jährige Jäger zusammen mit seinem Schwiegersohn bei Moritzheim (Kreis Cochem-Zell) die Jagdkanzel aufstellen, als sich der obere Teil der Konstruktion aus ungeklärter Ursache löste. Durch die herabstürzende Kanzel erlitt der Mann tödliche Verletzungen am Kopf. Sein 40-jähriger Schwiegersohn musste per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden.

Im brandenburgischen Burgwall (Landkreis Oberhavel) ereignete sich der zweite tragische Unglücksfall. Einem Bericht der „Märkischen Allgemeinen“ zufolge war ein 52-Jähriger nachts nicht vom Angeln zurückgekehrt und von seiner Frau daher als vermisst gemeldet worden. Feuerwehrleute entdeckten im Wasser der Havel zunächst eine Angel und fanden dann auch den Mann, der nur noch tot geborgen werden konnte. Laut dem Bericht ist davon auszugehen, dass der 52-Jährige ins Wasser gefallen ist und sich beim Versuch, an Land zu gelangen, in seiner Angel verfangen hat.

Erst im vergangenen Monat kamen innerhalb kurzer Zeit gleich zwei Jäger ums Leben (wir berichteten): In Nordrhein-Westfalen starb ein Mann während der Gänsejagd, in Thüringen kam es bei der Erntejagd zu einem tödlichen Zwischenfall.

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