Jagdhund an „Pseudowut“ erkrankt

Nicht nur die Afrikanische Schweinepest ist eine akute Bedrohung. Auch die Aujeszkysche Krankheit, die sogenannte „Pseudowut“, grassiert weiter. Nun hat sich ein Jagdhund im bayerischen Landshut infiziert.

Liegender Hund

Symbolbild: dife88

Im bayerischen Landkreis Landshut hat sich jetzt ein Jagdhund mit der Aujeszkyschen Krankheit infiziert, berichtet die Landshuter Zeitung. Er musste daraufhin eingeschläfert werden.

Bereits Ende des vergangenen Jahres waren zwei Jagdhunde an der sogenannten „Pseudowut“ erkrankt (wir berichteten). Sie hatte direkten Kontakt zu infizierten Wildschweinen und zeigten deutliche Krankheitssymptome. 

Die Krankheit wird durch Wildschweine übertragen. Für den Menschen ist sie ungefährlich, Hunde und Katzen weisen jedoch eine große Ansteckungsgefahr auf. Zudem gibt es zurzeit keine Impfung gegen die Krankheit. Das Veterinäramt Landshut mahnt daher alle Hundebesitzer zur Vorsicht.

Neben der Empfehlung, die Hunde stets anzuleinen, sollten Hundebesitzer bei Spaziergängen ausschließlich befestigte Wege nutzen, keinen Wildschweinen zu nahe kommen, keine Wildtiersammelstellen aufsuchen und kein rohes (Wild-)Schweinefleisch verfüttern, heißt es in der Nachricht. Auch die Jäger werden in die Präventionsmaßnahmen eingespannt. Aufgebrochenes Schwarzwild sollte nicht offen liegen gelassen werden.

Das könnte Sie auch interessieren
Aktuell & informativ

DER OUTFOX WORLD NEWSLETTER

Aus der Natur direkt in Ihr Postfach.

Folgen Sie uns!