Keine Tierheim-Hunde für Jäger

Das Tierheim der niederbayerischen Kreisstadt Passau gibt keine Pflegehunde an Jäger ab. Die Reaktionen im Internet sind ein Lehrbeispiel für die Reichweite diverser Hetzkampagnen gegen die Jagd.

Jäger mit Hund

Foto: mohamed_hassan

Wer es sich antun will: Hier ist der Link zum facebook-Auftritt des Passauer Tierschutzvereins.

Mit reichlich Links zu sattsam bekannten Hass-Portalen. Und vielen Kommentaren, die typisch sind für die Wirkung solcher Hetze auf ein meist wenig informiertes Publikum.

Wir wollen hier nicht darüber spekulieren, ob die große Masse der Tierheim-Hunde zu den Opfern unbedarfter Tierliebe zählt. Reden wir lieber über die vielen Tierschutzvereine in Deutschland, die kein Feindbild bemühen, um sich Gehör zu verschaffen. Die gegen die mitunter skandalöse Schalenwildbekämpfung sogar aktiv an der Seite der Jäger auftreten – zum Beispiel im bayerischen Garmisch-Partenkirchen.

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Wer die zynischen Kommentare liest, die eine gewisse Sorte von Tierfreunden abgibt, wenn in Schweden Hunde dutzendweise vom Wolf gefressen werden, der ahnt schnell: Es geht nicht um Tierliebe, sondern um Durchsetzung von Ideologien.

Logisch, auch die Jagd ist Teil einer Ideologie. Sie folgt dem menschlichen Selbsterhaltungstrieb. Als Nahrungserwerb in seiner ältesten Form und als Gefahrenabwehr für die eigene Art. Instinkte also, die unumstritten sind, so lange es um die Tierwelt geht.  Da passt der Passauer Jäger-Hass in seiner Naturferne zu den Marketing-Kampagnen für vegane Hundenahrung. So wahr Jagdhunde Freude an ihrem Dasein haben.

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