Land Rover beendet Jagdgegner-Unterstützung

Mehr als 15 Jahre lang unterstützte Land Rover die europäische Anti-Jagdbewegung „Born Free Foundation“. Jetzt läuft das Engagement des britischen Autobauers aus. 

Land Rover im Gelände

Foto: PublicCo

Die Jaguar Land Rover Gruppe stellt ihre Unterstützung für die britische „Born Free Foundation“ ein. Die Kooperation soll zum 1. April 2018 auslaufen, heißt es aus dem Unternehmenssitz in Coventry. Seit 2002 hatte Land Rover in einer offiziellen Partnerschaft Projekte der Nichtregierungsorganisation finanziell unterstützt. Doch "Born Free" kümmerte sich nicht nur um Tierschutz, wie die Rettung von Zoolöwen aus Osteuropa, denen sie Zuflucht in einem Zoo im afrikanischen Malawi verschaffte. Die Organisation profilierte sich vor allem als Jagdgegner. Ob es um den Kampf für Trophäenverbote in Brüssel, Allianzen für Jagdverbote in Afrika oder Trophäen-Transportboykotte ging, die englischen Tierfreunde waren immer an der Spitze dabei.

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1984 war die Stiftung von Filmschauspielern der Tierschutz-Schmonzette „Frei geboren - Königin der Wildnis“ gegründet worden. Der Film handelte von einem Löwenbaby, das in menschlicher Obhut aufwächst und wieder in die Wildnis entlassen wird. Heute vom Sohn des Schauspielerpaares in dynastischer Erbfolge fortgeführt, hat die Stiftung mit jährlichen Spendeneinnahmen von über fünf Millionen Euro eine klare Botschaft: Jagen ist böse und gehört verboten.

Wie eine Finanzierung solcher radikalen Jagdgegner zum bei Jägern so beliebten Auto Land Rover passt, fragten sich der Internationale Jagdrat (CIC) und der Deutsche Jagdverband schon vor Jahren. Dem britischen Unternehmen muss dies auch klar geworden sein, und mit dem Auslaufen des Kooperationsvertrages kam die Partnerschaft zu einem „natürlichen Ende“, so die offizielle Erklärung.

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